Gesundheits-Checks direkt in Ihrer Apotheke

Gesundheit im Blick behalten – einfach, schnell und unkompliziert.

Sie möchten bestimmte Gesundheitswerte regelmäßig kontrollieren? In unserer Apotheke bieten wir verschiedene Schnelltests an, mit denen sich ausgewählte Blutwerte unkompliziert bestimmen lassen.

Unsere Gesundheits-Checks

☀️ Vitamin-D-Test
Vitamin D spielt unter anderem eine wichtige Rolle für Knochen, Muskeln und das Immunsystem. Mit unserem Test können Sie Ihren Vitamin-D-Wert überprüfen lassen.

🩸 HbA1c – Ihr Langzeitblutzucker
Der HbA1c-Wert gibt Aufschluss über den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der vergangenen Wochen. Der Test kann dabei helfen, den eigenen Blutzuckerstoffwechsel im Blick zu behalten.

🔴 Ferritin – Eisenstatus überprüfen
Ferritin ist ein wichtiger Speicherwert für Eisen im Körper. Eine Bestimmung kann Hinweise auf die vorhandenen Eisenspeicher geben.

❤️ Cholesterin / 5-in-1 Lipid-Panel
Mit unserem 5-in-1-Test erhalten Sie mehrere wichtige Blutwerte auf einen Blick – darunter Werte rund um Cholesterin und Glukose. So können Sie Ihre Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Risikofaktoren im Blick behalten.

Informieren Sie sich gerne bei uns über die verfügbaren Tests, den Ablauf und die Auswertung. Unser Apothekenteam berät Sie persönlich und beantwortet Ihre Fragen.

 

Hinweis: Die Tests dienen der Bestimmung ausgewählter Blutwerte und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Diagnose. Bei auffälligen Ergebnissen empfehlen wir eine ärztliche Abklärung.

☀️ Vitamin-D-Test
Vitamin D spielt unter anderem eine wichtige Rolle für Knochen, Muskeln und das Immunsystem. Mit unserem Test können Sie Ihren Vitamin-D-Wert überprüfen lassen.

Was ist Vitamin D?

Die biologisch aktive Form von Vitamin D ist 1,25-(OH)2-Vitamin-D (Calcitriol) und kann aufgrund seines Wirkmechanismus
den Steroidhormonen zugerechnet werden. Die Bestimmung des Vitamin D-Status erfolgt durch die Messung von
25-Hydroxy-Vitamin-D (Calcidiol), einer Vorstufe. Seine biologischen Funktionen übt Vitamin D über membranständige
Vitamin-D-Rezeptoren (VDR) aus. Inzwischen wurden in über 30 unterschiedlichen Geweben VDR nachgewiesen. So zum
Beispiel im Darm, Knochen, Gehirn, Herz, Magen, Pankreas, aktivierten B- und T-Lymphozyten, Haut und Keimdrüsen.

Funktionen von Vitamin D im Körper

Zuständig für Mineralisierung der Knochen und Zähne
Trägt zur normalen Funktion von Muskeln und Muskelkraft bei
Unterstützt die körpereigene Abwehr
Verbessert Glukoseverwertung und Insulinsensitivität

Symptome eines Vitamin-D-Mangels

Abnahme der Knochendichte (Osteopenie) bis hin zum Knochenschwund (Osteoporose)
Knochenschmerzen bzw. diffuse Rückenschmerzen
Schlecht heilende Knochenbrüche, schlecht einwachsende Implantate
Stimmungsschwankungen
Erhöhte Infektanfälligkeit

 

🔴 Ferritin – Eisenstatus überprüfen
Ferritin ist ein wichtiger Speicherwert für Eisen im Körper. Eine Bestimmung kann Hinweise auf die vorhandenen Eisenspeicher geben.

Was ist Ferritin?

Ferritin ist ein Protein, dass Eisen im Körper speichert und als primärer Indikator für den Füllzustand der Eisenspeicher im
Blutserum dient (= Speicherform für Eisen im Körper).
Aufgaben von Ferritin im Körper
Eisenspeicher
Sauerstofftransport und Energiegewinnung
Blutbildung und Zellstoffwechsel
unterstützt Leistungsfähigkeit und Konzentration

Vorkommen von Eisen

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln zu finden und liegt größtenteils als Komplex gebunden
und nicht frei vor. Der für die Ernährung bedeutendste Eisenkomplex ist das Häm-Eisen. In erster Linie ist nicht der
Eisengehalt im Lebensmittel entscheidend, sondern seine Bioverfügbarkeit. Hier gibt es einen deutlichen Unterschied
zwischen Häm-Eisen (aus tierischer Quelle) und Nicht-Häm-Eisen (aus pflanzlicher Quelle). Die Resorptionsrate von HämEisen liegt bei etwa 20% und ist relativ hoch, die Resorptionsrate von Nicht-Häm-Eisen ist deutlich geringer und liegt nur
bei rund 3-8%.
Eisenhaltige Lebensmittel: Innereien, Haferflocken, Leinsamen, Hülsenfrüchte, Spinat

Symptome eines Ferritin-Mangels

Schnelle Erschöpfung
Blasse Haut
Konzentrationsstörung
Brüchige Nägel, Haarausfall

🩸 HbA1c – Ihr Langzeitblutzucker
Der HbA1c-Wert gibt Aufschluss über den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der vergangenen Wochen. Der Test kann dabei helfen, den eigenen Blutzuckerstoffwechsel im Blick zu behalten.

Was ist der HbA1c?

HbA1c (= HämoglobinA1c) ist der Anteil des roten Blutfarbstoffs in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) in Prozent, bei
dem Glucose an eine bestimmte Aminogruppe des nativen Hämoglobins HbA0 gebunden ist – dieser Anteil wird auch
glykiertes Hämoglobin genannt oder auch verzuckertes Hämoglobin. Der Anteil des HbA1c am Hämoglobingehalt des Blutes,
der sogenannte HbA1c-Wert, entspricht dem Langzeit-Blutzucker, d.h. dem Blutzuckerniveau der letzten 8–12 Wochen, was in
etwa der mittleren Lebensdauer der Erythrozyten entspricht.

Warum sollte der HbA1c bestimmt werden?
Der Nüchternblutzucker liefert eine Momentaufnahme und unterliegt großen Schwankungen im Tagesablauf. Hiermit kann
man eine Über- oder Unterzuckerung zuverlässig erkennen oder den direkten Einfluss der Nahrungsaufnahme. Am HbA1c
lässt sich allerdings feststellen, wie stabil das Blutzuckerprofil über die letzten 3 Monate war – das sogenannte
Blutzuckergedächtnis. Auch wenn einzelne Nüchternblutzuckerwerte in der Norm liegen, kann der Stoffwechsel bereits
entgleist sein. Der HbA1c ist im kleinen oder großen Blutbild nicht enthalten und wird standardmäßig nicht mitbestimmt.
->Ein Prädiabetes ist durch Änderung des Lebensstils umkehrbar!!!

❤️ Cholesterin / 5-in-1 Lipid-Panel
Mit unserem 5-in-1-Test erhalten Sie mehrere wichtige Blutwerte auf einen Blick – darunter Werte rund um Cholesterin und Glukose. So können Sie Ihre Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Risikofaktoren im Blick behalten.

Was ist das Lipid-Panel?

Das Lipid-Panel ist ein Bluttest, der Gesamtcholesterin, Triglyceride, HDL-Cholesterin sowie den Blutzucker misst – das LDLCholesterin wird aus den gemessenen Biomarkern errechnet. Diese fünf Werte liefern gemeinsam einen aussagekräftigen Überblick über die kardiovaskuläre und metabolische Gesundheit und bieten eine hervorragende Basis für Gespräche über den Lebensstil, bestehende Risiken und ermöglichen eine ärztliche Überleitung bei Auffälligkeiten.
Die Einbeziehung des Blutzuckerwerts in ein Lipidprofil ist klinisch sinnvoll, da Insulinresistenz und ein gestörter Glukosestoffwechsel häufig gemeinsam mit einer Dyslipidämie auftreten. Viele Personen mit auffälligen Lipidwerten weisen zudem einen erhöhten Nüchternblutzucker oder eine Glukoseintoleranz auf – und umgekehrt. Die gemeinsame Erfassung dieser Muster ermöglicht eine umfassendere kardiometabolische Risikobewertung im Rahmen einer einzigen Untersuchung.

Gesamtcholesterin (Gesamt-C) Referenzwerte Erwachsene (mg/dL): Cholesterin <195mg/dL
Das Gesamtcholesterin ist ein Maß für die Gesamtmenge an Cholesterin, das im Blut zirkuliert. Es ist ein essenzieller Bestandteil von Zellmembranen und wird für die Produktion von Hormonen, Gallensäuren und Vitamin D benötigt. Sind die Werte jedoch dauerhaft erhöht, steigt das Risiko für Arteriosklerose – die Ablagerung von Plaques in den Arterienwänden.

HDL-Cholesterin (HDL-C) Referenzwerte Erwachsene (mg/dL): HDL >40 mg/dL (Männer) / >45mg/dL (Frauen)
High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (HDL-C) wird aufgrund seiner Rolle beim reversen Cholesterintransport häufig als das „gute“ Cholesterin bezeichnet. HDL-Partikel nehmen überschüssiges Cholesterin aus dem Blutkreislauf und den peripheren Geweben auf und transportieren es zurück zur Leber, wo es verstoffwechselt und aus dem Körper ausgeschieden wird. Diese Transportfunktion ist mit einer schützenden Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System verbunden. HDL-Cholesterin ist somit ein Marker, bei dem höhere Werte als vorteilhaft gelten.

LDL-Cholesterin (LDL-C) Referenzwerte Erwachsene (mg/dL):
LDL <115mg/dL (ohne Vorliegen weiterer Risikofaktoren)
Low Density Lipoprotein (LDL-C) ist ein Blutfett, das Cholesterin von der Leber zu den Körperzellen transportiert. Aufgrund seiner Tendenz, sich bei einem Überschuss in den Gefäßwänden abzulagern und Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) zu verursachen, wird es als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet. Ein zu hoher Wert steigert das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Das LDL wird über die Friedewald-Formel wie folgt berechnet:
Gesamtcholesterin – HDL – (Triglyceride/5) = LDL

Triglyceride (TG) Referenzwerte Erwachsene (mg/dL): Triglyceride <150mg/dL
TG sind die häufigste Art von Fetten, die im Körper und im Blut vorkommen. Unter normalen Bedingungen werden überschüssige Kalorien aus der Nahrung in Triglyceride umgewandelt, im Fettgewebe gespeichert und zwischen den Mahlzeiten freigesetzt, um den Energiebedarf zu decken – ein gesunder und streng regulierter Prozess. Probleme entstehen, wenn die Leber chronisch zu viele Triglyceride produziert und in den Blutkreislauf abgibt – typischerweise aufgrund von Insulinresistenz, einem übermäßigen Konsum raffinierter Kohlenhydrate oder Alkohol. Dies überfordert die körpereigene Kapazität für den Abbau und die Ausscheidung der Fette, was zu dauerhaft erhöhten Triglyceridspiegeln im Blut führt. Hohe Triglyceridwerte im Blut gehen häufig mit niedrigen HDL Cholesterinwerten und vermehrtem Auftreten atherogener LDL-Subtypen einher – ein Muster, das charakteristisch für das metabolische Syndrom und ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko ist.

Blutzucker (BZ) Referenzwerte Erwachsene (mg/dL): Blutzucker nüchtern 70-100mg/dL
Der Blutzuckerwert misst die Konzentration von Glukose – der primären Energiequelle des Körpers – im Blut zum Zeitpunkt der Messung. Glukose gelangt nach der Verdauung von Kohlenhydraten in den Blutkreislauf und wird durch Insulin reguliert. Ist dieses Regelsystem gestört, kann der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht sein – ein Zustand, der dem Prädiabetes sowie dem Typ-2-Diabetes zugrunde liegt.

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